Mineralkräuter für Pferde

Die meisten Pferdehalter haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie keine Mineralstoffe zufüttern. Zu Recht?

Tatsächlich kann es wichtig sein, Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente zur Gesamtfutterration zu ergänzen, wenn beispielsweise ein Pferd abnehmen soll und unter Erhaltungsbedarf gefüttert wird oder wenn ein Pferd sich in der Rekonvaleszenz nach einer Krankheit befindet, respektive bei Durchfällen, welche die Nährstoffaufnahme reduzieren. Auch Hochleistungspferde können ihren Nährstoffbedarf meist nicht aus der Gesamtfutterration decken, denn die müsste dann so groß sein, dass sie den Organismus mehr belastet, als ihm zu nützen.

Ein gesundes Pferd könnte seinen Nährstoffbedarf bei leichter Arbeit jedoch aus einer ausgewogenen Gesamtfutterration, die aus hochwertigem Rau- und Kraftfutter besteht und die an Leistung des Pferdes angepasst ist (Rationsberechnung) durchaus decken.

Oft lässt aber die Qualität des Futters zu wünschen übrig. Nicht nur überlagertes Heu, sondern auch das Verfüttern von gequetschtem Getreide kann zum Nährstoffmangel führen – schon 9 Stunden nach dem Quetschen nimmt der Nährstoffgehalt im Getreide kontinuierlich ab.

Dazu kommt, dass die wenigsten Weiden wirklich nach den Ansprüchen von Pferden bewachsen sind. Eiweißreiche Gräser und Kleepflanzen ohne nennenswerten Kräuteranteil sind zwar ideal, um das die Mast, die Milchleistung und die Fruchtbarkeit von Rindern positiv zu beeinflussen, aber ein Rind wird meist nicht älter als vier Jahre, wenn es der Fleischgewinnung dient und auch Milchkühe sterben selten eines natürlichen Todes durch Altersschwäche.

Pferde sollen jedoch gesund bleiben und sportliche Leistungen erbringen und dafür sind kräuterreiche Weiden geeignet.

Die Redewendung: „Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen“, kann auch auf die Gesundheit von Pferden übertragen werden, denn wildlebende Pferde suchen sich genau die Futterpflanzen, die ihr Instinkt sie finden lässt, wenn sie ihre Wirkstoffe brauchen.

Würden unsere Pferde die Kräuter suchen wollen, die ihr Organismus braucht, würde ihnen spätestens ein Zaun den Weg versperren.

Also füttern wir Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente aus der Tüte oder dem Eimer.

Diese Nährstoffe sind jedoch meist synthetisch hergestellt, mit Füllstoffen versetzt und haben eine geringe biologische Verfügbarkeit – was bedeutet: Der Organismus kann die nicht organischen und damit unnatürlichen Nährstoffe nur zu geringen Teilen aufnehmen – die unverdaulichen Reste werden zu Ballast und im besten Fall über den Urin oder den Kot ausgeschieden.

 

Wer seinem Pferd wirklich etwas Gutes tun möchte, der sollte also seine Gesundheit besser mit mineralstoff- und vitaminreichen Kräutern unterstützen, welche der Organismus auch als natürliches Futter aufnehmen und verwerten kann.

Spurenelementen und Vitaminen je nach Bodenqualität, auf der die Kräuter wachsen, schwanken kann. Insofern ist es schwer zu bestimmen, wie viel von jedem Vitamin, Mineralstoff oder Spurenelement in einer natürlichen Mineralstoffkräutermischung, wie den „Power Herbs“ enthalten ist.

Die Mineralstoffkräuter Power Herbs unterstützen vor allem das Wohlbefinden und die Gesundheit des Pferdes und ergänzen eine Gesamtration mit wertvollen natürlichen Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen – sie beugen Nährstoffdefiziten natürlich vor und gleichen als Kur kleine Mängel aus.

Wenn ein Verdacht auf einen erheblichen Nährstoffmangel besteht, ist es sinnvoll, eine Blutprobe zur Analyse durch den Tierarzt zu geben, um diesen Mangel gezielt zu beheben. Eine Nachkontrolle ist ebenfalls anzuraten.

 

Eure  Sabine Bröckel – Tierheilpraktikerin

Hinweis


Dieser Text beruht auf eigenen Erfahrungen und Fachliteratur. Ein Heil- oder sonstiges Versprechen ist daraus nicht abzuleiten.

© Copyright Sabine Bröckel / Tierheilpraktikerin, Autorin und Besamungswartin