Die flotte Karotte und die tolle Knolle

Liebe Kräuter- und Tierfreunde,

Eins für alle? Wie kann das möglich sein?“, werdet Ihr Euch vermutlich fragen, aber tatsächlich geht es hier um zwei Wurzelgemüse, die von Pflanzenfressern meist genauso gerne genommen werden, wie von Fleischfressern und Vögeln.

Doch was macht die organgefarbige Wurzel und die rote Knolle so gesund?

Mit der flotten Karotte gegen den flotten Otto und andere Gesundheitsprobleme

Man nennt sie im deutschsprachigen Raum Karotte, Mohrrübe, Gelbe Rübe oder Wurzel, aber ihr Name „Möhre“ stammt aus dem Urgermanischen – in dieser Sprache bedeutete „morphon“ so viel wie „gelbe Wurzel“.

Meist wird die die meist orangefarbene Wurzel der Pflanze „Daucus carota ssp. Sativus“, die zu den Doldenblütlern gehört, als Gemüse zubereitet, den Hunden ins Futter gerieben oder als Saftfutter den Pferden als Belohnung gereicht, aber neben ihrem hohen Wert als Nahrungsmittel kennt man vielfach bereits auch ihre Heilkraft – wobei die schon um 60 nach Christus von Dioskurides in seinem Codex erwähnt wurde.

Allerdings wird bei der Wirkung der Karotte – wie bei allen auch medizinisch wirksamen Lebensmitteln – zwischen der primär nutritiven, den primär therapeutischen Wirkungen, den traditionellen z. B. durch Erfahrungsheilkunde oder Signaturlehre vorgegebenen Wirkungen und den wissenschaftlich belegten Effekten unterschieden:

  • primär nutritiv wirkt die Karotte durch die Lieferung von wertvollen Nahrungsbestandteilen, denn sie stellt beispielsweise Ballaststoffe zur Verfügung, welche die Dickdarmaktivität fördern
  • primär therapeutisch wirkt die Karotte durch die Lieferung von Pektinen, welche als durchfallhemmend gelten
  • wissenschaftlich belegt werden konnte der heilende Effekt der Karotte bei:
    • Magengeschwüren, Überproduktion von Magensäure
    • Darmentzündung, Durchfallerkrankungen, Kolikneigung, Kotwassser
    • Übersäuerung
    • Problemen mit Haut und Haaren
    • Gelenksentzündungen
    • Sehschwäche (z.B. Nachtblindheit)
    • Schilddrüsenüberfunktion
    • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • Fruchtbarkeitsproblemen
    • Unterstützung beim Kampf gegen Darmparasiten

Ihre Inhaltsstoffe fördern:

  • den Zellstoffwechsel sowie die Zellatmung
  • die Funktion der Sehnerven
  • die Entgiftung und Entschlackung des Darms
  • die Heilung der Magen- und Darmschleimhaut
  • die Verdauungsregulierung
  • die Ansiedlung von Mikroorganismen zum Aufbau einer gesunden Darmflora
  • die Elastizität der Haut
  • die Pigmentierung von Haut und Fell
  • den Fellglanz und den Fellwechsel
  • das Immunsystem und damit die körpereigene Abwehr
  • die Fruchtbarkeit (bessere Samenqualität von männlichen Tieren, verbesserte Libido, bessere Follikelbildung bei weiblichen Tieren)
  • die Milchsekretion
  • die Neubildung roter Blutkörperchen

Beta-Carotin (Provitamin A)

Die Hauptinhaltsstoffe der Karotte, die ihr auch ihre leuchtend orangerote Farbe geben, sind die Carotinoide – sie gehören zu der großen Familie der sekundären Pflanzenstoffe. Aus der Sicht der Chemie handelt es sich bei diesen gelben und roten pflanzlichen Farbstoffen um hochungesättigte, teilweise gradkettig, teilweise gradkettig-ringförmig aufgebaute Kohlenwasserstoffe und deren Sauerstoffverbindungen.

Physiologisch liegt die Bedeutung der Carotinoide in ihrer Beteiligung an der Energieübertragung bei der Photosynthese, sowie in ihrer Funktion, Zellen vor schädigendem Lichteinfluss zu schützen. Aber ihr positiver Einfluss auf Haut und Schleimhäute, sowie auf die Funktion der Nerven, der Sehkraft und den Verdauungstrakt ist genauso unumstritten, wie es neuerdings die krebshemmende Eigenschaft ist, die eng mit Carotinoiden in Verbindung gebracht wird.

Eine Untergruppe der Carotinoide bilden die Carotine – in Karotten enthalten sind hier vor allem das

  • Betacarotin: Provitamin (=inaktive Vitamin-Vorstufe) des lebensnotwendigen Vitamin A1, auch Retinol genannt; wird in der Leber zu Vitamin A umgebaut
  • Lycopin: Kommt auch in Tomaten vor und gilt als Zellschützer, der auch in der Krebsvorsorge eine große Rolle spielt

Die Karotte ist mit einem Gehalt von 10 bis 30 mg Gesamtcarotinoid (ca. 50% β-Carotin und 20 bis 40% α-Carotin) pro 100 g eines der carotinreichsten Lebensmittel. Sowohl das Beta-Carotin, als auch das Alpha-Carotin ist Provitamin-A-aktiv – was bedeutet: Sie können in Vitamin A (Retinol) umgewandelt werden. Dabei entsprechen 6 mg aufnehmbares β-Carotin in etwa 12 mg Vitamin A.

Öl und fettlösliche Vitamine

Allerdings wird immer wieder darauf hingewiesen, dass das Provitamin A (Beta-Carotin) fettlöslich ist und der Körper das Vitamin aus den Karotten nur extrahieren kann, wenn man sie zusammen mit Öl füttert, respektive mit Fett zubereitet isst.

Inzwischen fanden Wissenschaftler jedoch heraus, dass nicht nur die Zugabe von Öl oder anderem Fett Einfluss auf die Verwertbarkeit des Beta-Carotins aus der Karotte hat, sondern auch der Grad ihrer Zerkleinerung:

  • Aus grob gestückelten rohen Karotten gehen nur ca. drei Prozent des enthaltenen Beta-Carotins in den Magensaft über.
  • Durch das Andünsten von Karotten lässt sich die Menge auf ca. sechs Prozent steigern.
  • Die Zugabe von Öl lässt ca. acht Prozent des enthaltenen Beta-Carotins in den Magensaft übergehen.
  • Das Passieren der rohen Karotten erhöht den Wert des verfügbaren Beta-Carotins auf ca. 21 Prozent, bei passierten gekochten Karotten sind es sogar bis zu 27 Prozent des Beta-Carotins, das verfügbar wird
  • Werden passierte oder geriebene Karotten mit etwas Öl gemischt, steigt die Verfügbarkeit des Beta-Carotins sogar auf bis zu 45 Prozent (wobei der Magen auch nie eine vollkommen fettfreie Zone ist und so auch fettlösliche Vitamine weitgehend auch ohne zusätzliche Ölzugabe resorbiert werden können – trotzdem fördert auch das in hochwertigen Ölen enthaltene Vitamin E die Aufnahme von Beta Carotin und insofern kann es nicht schaden, etwas Öl zur Hilfe zu nehmen, um die Beta Carotin-Resorption noch einmal erhöhen).

Der Grund für die bessere Aufnahme des Beta-Carotins aus der Karotte durch Passieren oder Reiben ist der Vorgang des Aufbrechens der unverdaulichen Cellulosehülle, welche das Beta-Carotin umschließt. Natürlich reicht hierfür auch schon ein intensives Kauen, aber gerade Hunde neigen zum Schlingen ihres Futters und das Gebiss von Seniorenpferden ist den Anforderungen, welche die Karotten an es stellen, nicht mehr so gut gewachsen. Insofern empfiehlt es sich – will man die Heilwirkung der Karotte voll und ganz nutzen – sie zu reiben, zu pürieren oder sie als Karottenchips oder Karottenpellets zu verfüttern (die Karottenpellets werden zusammen mit Wasser zu einem Karottenbrei).

Der Vorteil an der Verwertung von Beta-Carotin gegenüber der Einnahme von Vitamin A-Präparaten ist, dass die Umwandlung von Beta-Carotin in Vitamin A immer nur in der benötigten Menge geschieht – es kann also nicht zu einer Überdosierung mit Vitamin A kommen, die sich beispielsweise bei Hunden, die mit größeren Mengen von Vitamin-A-reicher Rinder- oder Hühnerleber ernährt werden, in trockener Haut, Haarausfall oder Knochenschmerzen äußern.

Vitamine und Mineralstoffe

Karotten enthalten einen hohen Anteil an Eisen und das wiederum gilt als blutbildend und ist ein wichtiger Bestandteil des Blutes – ein Mangel an Eisen führt zur Blutarmut (Anämie). Überdies stellen Karotten dem Organismus das Vitamin B6 zur Verfügung, welches ein essentieller Funktionsträger im Nerven- und Immunsystem ist – ein Mangel an Vitamin B6 führt zu schuppenden Haut- und Kopfhautausschlägen, Entzündungen der Mundschleimhäute, Taubheitsgefühlen in den Gliedmaßen, Übererregbarkeit, Blutarmut und Muskelkrämpfen.

Ätherische Öle

Im Bereich der ätherischen Öle spielt die Karotte eine nicht gar so große Rolle im Bezug auf ihre Heilwirkung. Trotzdem werden sie vielfach in Kombination mit anderen ätherischen Ölen zu therapeutischen Zwecken eingesetzt (z. B. für Bronchial-Inhalationskapseln). Allerdings führt man die vermifuge Potenz von Karotten auf ihren Anteil an ätherischen Ölen zurück, denn sie schützen die Wurzel vor Parasiten und kann als Schlussfolgerung somit auch Endoparasiten aus dem Darm vertreiben: Die ätherischen Öle wirken auf die unerwünschten Darmschmarotzer zunächst leicht erregend und dann lähmend, sodass sie mit der Darmperistaltik ausgeschieden werden können. Insofern genießt die Karotte längst auch einen guten Ruf als Wurmmittel (Anthelmintika). Überdies haben die in der Karotte enthaltenen bioaktiven Substanzen auch einen antimikrobiellen Effekt und wirken bakterizid auf grampositive Bakterien (wie beispielsweise die Erreger der Lungenentzündung – Pneumokokken). Darüber hinaus beseitigten die ätherischen Öle aus den Möhrensamen bis zu 30% aller Helicobacter pylori-Infektionen des Magens (Ursache für Magengeschwüre, Sodbrennen etc.) und die schmerz- und entzündungshemmenden Wirkstoffe der Samen sind in ihrer Effizienz mit der Schmerz- und Entzündungshemmung typischer Schmerz- und Rheumamittel (Aspirin, Ibuprofen, Naproxen) vergleichbar.

Mono- und Oligosaccharide

Man kennt diese Zuckerverbindungen als Verdauungshilfen, aber überdies scheinen sie auch der Grund dafür zu sein, warum Karotten bei Säuglingen als erste feste Nahrung empfohlen werden: Sie sind nährstoffreich und verträglich fast wie Muttermilch. Damit begründet sich auch, weshalb geriebene Karotten rekonvaleszenten Jungtieren beispielsweise nach einem Wurmbefall wieder so gut auf die Beine helfen können. Oligosaccharide aus Karotten machen es aber auch Bakterien und anderen Krankheitserregern unmöglich, sich an die Darmwand anzuheften und so eine Infektionskrankheit auszulösen

Polysaccharide

Zu den Polysachariden gehört das Pektin, eine langkettige Zuckerverbindung, die als Bestandteil der pflanzlichen Zellen den Feuchtigkeitsgehalt in der Pflanze reguliert und somit die Elastizität und Flexibilität der Gewebe sichert. Karotten enthalten den „natürlichen Entgifter“ Pektin, der dem Organismus Schwermetalle, Radionuklide und andere Giftstoffe entziehen kann. Pektin gehört jedoch nicht nur zu den Polysacchariden, sondern gilt überdies als wasserlöslicher pflanzlicher Ballaststoff, der die Verdauung regulieren kann, denn er quillt im Magen-Darmtrakt auf und aktiviert die Darmperistaltik.

Falcarinol

Immer mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit wissenschaftlicher Studien rückt aber vor allem auch die in den Karotten enthaltene Gruppe der Polyine (Polyacetylene). Es handelt sich hierbei um hoch-reaktive, instabile organisch-chemische Kohlenstoffverbindungen mit mehreren Dreifachbindungen. Zu ihnen gehört der in Karotten enthaltene sekundäre Pflanzenstoff Falcarinol (auch Carotatoxin genannt) – eine hochinteressante anticancerogene Substanz, mit dem die Karotten in wirksamen Mengen ausgestattet sind. Sie bilden Falcarinol, um sich selbst vor Pilzerkrankungen zu schützen, aber dänische und englische Wissenschaftler konnten schon im Jahr 2005 im Tierversuch nachweisen, dass Falcarinol in jener Dosierung, wie der Stoff natürlicherweise in Karotten vorliegt, auch gegen Krebs wirken und die Entwicklung bösartiger Tumore im Dickdarm hemmen kann. Inzwischen weiß man, dass das Falcarinol aus Karotten stärker gegen lymphatische Leukämiezellen wirkt als Carotinoide und sowohl die Ausbreitung der Krebszellen und die Krebsentstehung aus Krebsvorläufern (Präkanzerose) hemmt, als auch deren Zelltod herbeiführen kann.

Rot, roter, rote Beete!

Der Name „Rote Beete“ (Beta vulgaris subsp. vulgaris, Conditiva-Gruppe) leitet sich vom lateinischen Wort „beta“ ab, das in der Übersetzung als „Rübe“ definiert wird – insofern wäre vielleicht sogar die Schreibweise „Rote Bete“ korrekter, doch vielfach hat sich das doppelte E so stark eingebürgert, dass es lautmalerisch mit dem langen E seine Berechtigung erhält. Wer die Klippe der Schreibweise elegant umschiffen möchte, könnte die Rote Beete auch „Rote Rübe“ nennen oder – wie das im Süden Deutschlands üblich ist – sie als Rahne(r) oder Rande bezeichnen.

Doch ganz egal, welchen Namen man verwendet, die Rote Beete gehört stets zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) und ist mit der Zuckerrübe und dem Mangold verwandt. Wie diese ist sie eine Kulturform der Gemeinen Rübe (Beta vulgaris subsp. vulgaris).

Erste Berichte über die Heilwirkung der tollen Knolle reichen bis 2500 vor Christus zurück; in der griechischen und römischen Antike wurde Rote Bete gegen Hautentzündungen, Infektionskrankheiten und zur Kräftigung verordnet, im Mittelalter zur Behandlung von Blutkrankheiten verwendet. Mit den Römern kam sie zu den Germanen und erwarb sich schnell einen guten Ruf als blutbildendes Nahrungsmittel.

Vermutlich verführte die auffällig rote Farbe die Menschen dazu, mit der Roten Beete eine Assoziation zur positiven Wirkung auf das Blut zu verknüpfen. Allerdings ist es nicht die kräftige Rotfärbung, die hauptsächlich auf der hohen Konzentration des Glykosids Betanin aus der Gruppe der Betalaine beruht, welche blutbildend wirkt. Vielmehr ist es unter anderem der hohe Eisen- Vitamin-B6 und Folsäuregehalt der roten Wurzel, auf welchen ihre blutverbessernden Eigenschaften basieren. Folsäure und Vitamin B6 sorgen für die Bildung neuer Blutzellen und das Eisen gilt als zentraler Baustein im roten Blutfarbstoff (Hämoglobin), der Sauerstoff in den Körper und Kohlendioxid aus dem Körper heraus transportiert – ohne Hämoglobin können die Blutkörperchen keinen Sauerstoff aus der Lunge zu den Organen transportieren und hierin liegt auch der Grund, weshalb Eisenmangel zu verminderter Leistungsfähigkeit, Konzentrationsschwäche und letztlich zu Blutarmut (Anämie) führt: Dem Organismus fehlt Sauerstoff!

Allerdings hängt eine verbesserte Leistungsfähigkeit, die vielfach festgestellt werden kann, wenn man beispielsweise selbst Rote Beete-Saft trinkt oder Rote Beete an Tiere verfüttert, nicht nur mit einem hohen Anteil an Eisen aus der roten Knolle zusammen, sondern auch mit dem hohen Nitratgehalt, den die Rote Beete in durchaus nennenswerten Mengen in sich einlagert – sie gelten im Übrigen nicht nur als Leistungssteigerer, sondern auch als blutdrucksenkend.

Leider bergen diese – eigentlich positiven – Substanzen ein großes Problem: Lagert man Rote Beete falsch (beispielsweise zu kalt), bilden sie für den Organismus schädliche Nitrite.

Wer sicher gehen möchte, greift auf Rote-Beete-Chips oder Rote Beete-Pellets zurück, die garantiert nicht nitritbelastet sind.

Neben der Nitritproblematik besteht jedoch auch aufgrund des hohen Gehalts an Oxalsäure in der Rote Beete ein Risiko für Patienten, die zur Bildung von Nierensteinen (Calciumoxalat-Steine) neigen: Sie sollten Rote Beete und verwandte Gemüsesorten nur in Maßen genießen.

Eine rötliche Verfärbung von Körperausscheidungen wie Kot und Urin nach dem Verzehr einer größeren Menge von Rote Beete ist jedoch vollkommen harmlos.

Rote Beete – die tolle Knolle mit den vielen gesunden Inhaltsstoffen

Rote Beete enthält wertvolles Eiweiß, aber sie liefert auch die sehr wichtigen Spurenelemente

  • Eisen (blutbildend)
  • Kupfer (Gelenke, Konzentration)
  • Mangan (Knochen, Knorpel- und Bindegewebe, Entgiftung durch Stärkung der Leberfunktion)
  • Selen und Zink (Muskeln, Haut, Haare, Immunsystem)

in hohem Maß.

Darüber hinaus sind in Rote Beete Mineralstoffe wie

  • Kalium (Nerven, Muskulatur)
  • Calcium (Knochen, Zähne)
  • Magnesium (Muskulatur, Nerven)

und Vitamine wie

  • B 12 und Folsäure (Haut, Haare, Zellaufbau und Zellregeneration, Arterien, Herz und Kreislauf)

enthalten.

Folsäure aktiviert überdies im Gehirn Botenstoffe für positives Empfinden und das in der Rote Beete enthaltene Betain ist auch als Trimethylglycin (TMG) bekannt, welches als „Stimmungsaufheller“ gilt, weil es den Spiegel des Glückshormons Serotonin erhöhen kann.

In der Rote Beete sind überdies sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die auch als Bioaktivstoffe bezeichnet werden:

  • Anthozyane (Betain) – lässt Viren und Bakterien inaktiv werden und fördert den Abtransport von Krankheitserregern; stärkt die körpereigener Abwehr und die Leber
  • Flavonoide und Saponine – gelten als krebsvorbeugend und immunstimulierend sowie als verdauungsfördernd
  • der Farbstoff Betatin gilt als Polyphenol ebenfalls als Krebsschutz und immunsystemstärkend, außerdem als antioxidativ, blutdrucksenkend und antithrombotisch sowie appetitanregend

Rote Beete schreibt man folgende Wirkungen zu:

  • blutbildend
  • immunsteigernd
  • antioxidativ
  • entsäuernd
  • krampflösend
  • sekretionsfördernd

 

Eure Sabine Bröckel