20% auf Bio-Hanf – unsere Zaubernüsschen mit Potential für „magische“ Effekte

Liebe Kräuter- und Tierfreunde,

immer wieder werden wir gefragt, warum es in unseren Newslettern nie um unsere Bio-Hanfsamen geht, obwohl die doch garantiert unser Bestseller sind (ja, sind sie ;))

Die Antwort liegt aber tatsächlich auch in der immensen Wirkungsweise unserer Bio-Hanfsamen begründet, denn inzwischen sind so viele von Euch begeisterte „Hanffütterer und Hanfselberesser“, dass wir Euch von der positiven Wirkung unserer Bio-Hanfsamen keinesfalls mehr überzeugen müssen.

Darum wäre aber auch ein Newsletter über Hanfsamen gleichbedeutend damit, Eulen nach Athen zu tragen (wahlweise auch gerne Bier ins Hofbräuhaus ;)) – was bedeutet, dass Hanfsamen längst dafür bekannt sind, bei vielen gesundheitlichen Problemen das Wohlbefinden wieder herstellen zu können.

Wir würden Euch also nichts Neues erzählen, wenn wir den Hanfsamen einen Newsletter widmen würden und in einem Newsletter soll es ja um Neuigkeiten gehen, die wir Euch erzählen und keinesfalls darum, Euch mit Informationen zu langweilen, die Ihr längst kennt.

Trotzdem wissen wir aber, dass wir Euch mit einem Newsletter, in dem wir den Hanf mit einem Rabatt anbieten, eine Freude machen können und genau darum gibt es

bis einschließlich Dienstag, den 15. Januar 2019 unsere Besteller mit einem Rabatt von 20%:

  • ganze Bio-Hanfsamen
  • gemahlene Bio-Hanfsamen (Hanfmehl)
  • geschälte Bio-Hanfsamen
  • Bio-Hanfprotein
  • und ganz neu Lexa Hanf-Leckerli aus 100 % Hanfpresskuchen – melassefrei und getreidefrei, stärke- und zuckerarm, geeignet für stoffwechselproblematische Pferde (aber es gibt auch unter den Hunden schon Fans der Hanfleckerchen)
   Zu unseren Hanf-Produkten »   
Alle unsere Hanf-Produkte (außer den Lexa Hanf-Leckerchen) stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und aus EU-Ländern.

Aber falls Ihr noch nicht wisst, was Hanfprodukte können, dann fassen wir die positive Wirkung natürlich gerne noch einmal für Euch zusammen:

  • das Herz-Kreislaufsystem und den Stoffwechsel aktivieren
  • den Muskelaufbau fördern
  • den Bewegungsapparat und das Bindegewebe stabilisieren
  • die Atemwege schützen
  • das Nervensystem stärken
  • das Immunsystem unterstützen
  • für eine gesunde Haut sorgen
  • den Haarwuchs und ein glänzendes Fell fördern
  • die Gelenksgesundheit unterstützen
  • positiv auf die Sehkraft und die Augengesundheit wirken
  • Mangelerscheinungen verhindern

Und wenn Ihr nun trotzdem unschlüssig seid, in welcher Form Ihr und Eure Tiere die wohltuende Wirkung vom Hanf genießen wollt, dann haben wir hier die Vorteile und Einsatzgebiete der einzelnen Hanfprodukte kurz zusammengefasst:

Ganz, gemahlen, geschält, gepresst oder reines Protein?

Eine weitere Frage, die uns immer wieder gestellt wird, ist die, warum der gemahlene Hanf und das Hanfprotein weniger Ölgehalt haben, als die ganzen Hanfsamen.

Öl verträgt sich nicht mit Licht und Sauerstoff

Der Grund dafür ist, dass wenn die schützenden Samenschalen aufgebrochen werden, sie mit UV-Licht und Sauerstoff in Berührung kommen. Diese Faktoren sorgen zum einen für die Zersetzung der Inhaltsstoffe, die sich rasch verflüchtigen können und zum anderen für die Zersetzung des Öls und das wird dann ranzig.

Vergleicht man den Hanf mit dem Leinsamen, dann werdet Ihr feststellen, dass der entweder als brauner Leinsamen verkauft wird, den man bei größeren Mengen kochen sollte oder als gelber Leinsamen angeboten wird, sodass der Blausäuregehalt auch bei der ungekochten Fütterung keine Gefahr darstellt oder als entölte und thermisch behandelte Leinkuchen-Flocken oder Pellets und nur selten als gemahlener Leinsamen – die Hersteller der Leinsamenprodukte wissen warum 😉

Darum müssen die gemahlenen Hanfsamen auch zu rund zwei Dritteln von ihrem Ölgehalt befreit werden, um ihre Haltbarkeit über einen längeren Zeitraum zu garantieren, denn frisch gemahlene und nicht entölte Hanfsamen würden höchstens eine Woche haltbar bleiben. Die andere Variante, um den Ölgehalt nicht zu reduzieren, aber den gemahlenen Hanf trotzdem länger verwenden zu können, ohne dass er ranzig wird, wäre die thermische Behandlung – vergleichbar mit dem Raffinieren von Öl. Allerdings gehen dabei die wertvollen Wirkstoffe verloren, denn die sind wärmeempfindlich.

Wenn wir also schonend behandelten, gemahlenen Hanfsamen anbieten wollen, der länger haltbar und auch noch wirksam ist, stellt die Teilentölung den geringeren Verlust dar.

Im Prinzip können die ganzen Hanfsamen von Pferden, Hunden und Katzen auch in ganzer Form verdaut werden, denn Pferde mahlen die Nüsschen zwischen ihren Zähnen und können sie so gut verwerten, Hunde und Katzen schlingen die Samen herunter und haben eine sehr aggressive Magensäure, welche den Aufschluss und die Verwertung der Hanfsamen erleichtert.

 

Wozu soll man dann also gemahlenen Hanfsamen kaufen?

Im Grundsatz darum, weil er dadurch leichter verdaulich wird, respektive die Wirkstoffe direkt von den Magen-Darmschleimhäuten aufgenommen werden können, ohne dass ein Teil durch die verdauungsfördernden Magensäfte verloren gehen.

Hanffütterung beim Pferd

Beim Pflanzenfresser Pferd ist die Magensäure nicht so aggressiv, wie bei den Fleischfressern Hund und Katze – die Verdauung beginnt beim Pferd auch schon im Maul mit dem Mahlen des Futters zwischen den Backenzähnen und es sind zum Außschluss der Nahrung nicht so aggressive Magensäfte nötig. So lange ein Pferd sein Futter gut kaut, alle Zähne benutzen kann und einen gesunden Magen hat, empfehlen wir die Hanfsamen an Pferde ganz zu verfüttern, denn so erhalten sie alle Wirkstoffe und den hohen Ölanteil und können nicht nur vom verbesserten Wohlbefinden und der Gesundheitsförderung profitieren, sondern auch von der ganzen immensen Heilkraft der „Vitalnüsschen“.

Allerdings stellen wir gerade bei Pferden, bei denen längere Fresspausen entstehen vielfach fest, dass sie ihr Kraftfutter schnell herunterschlingen und es nicht ausgiebig kauen. Ebenso problematisch ist es, wenn Pferde Zahnprobleme (fehlerhafte Zahnstellung) oder Seniorenpferde nicht mehr alle Zähne oder Zahnkrankheiten (EORTH) haben, denn diese Pferde muss man unterstützen, damit sie ihr Futter noch ausreichend verwerten können, indem man Getreide quetscht, Heu als eingeweichte Heucobs und Hanf gemahlen verfüttert. Wird nun Hanfsamen vor allem aufgrund der Wirkung der essentiellen ungesättigten Fettsäuren gefüttert, empfehlen wir zusätzlich 20 bis 30 ml Hanföl oder eine Ölmischung wie Best Condition Horse zuzufüttern, um den fehlenden Ölanteil vom gemahlenen Hanf auszugleichen.

 

Hanffütterung beim Hund und der Katze

Aufgrund der besseren Verdaulichkeit und der höheren Verwertbarkeit der Wirkstoffe in den Hanfsamen, empfehlen wir den Hunde- und Katzenbesitzern, die Hanfsamen für ihre Vierbeiner gemahlen zu verfüttern.

Auch hier gilt: Wird nun Hanfsamen vor allem aufgrund der Wirkung der essentiellen ungesättigten Fettsäuren gefüttert, empfehlen wir zusätzlich 2 bis 15 ml (je nach Körpergewicht des Tieres) Hanföl oder eine Ölmischung wie Best Condition Cat respektive Best Condition Dog zuzufüttern, um den fehlenden Ölanteil vom gemahlenen Hanf auszugleichen.

 

Hanfsamen frisch mahlen

Wer den Hanf für sich selbst verwendet und ihn sowieso zerkleinert, kann seinem Hund, seiner Katze oder seinem alten Pferd die Nüsschen auch mit mahlen – sie sind dann im Geschmack etwas intensiver, werden aber trotzdem von allen Tieren gerne gefressen.

Wichtig ist dabei nur, dass Ihr keine zu großen Mengen für mehrere Wochen mahlt, denn die intakte Schale schützt die Inhaltsstoffe vor dem Verderb und nach ca. fünf Tagen verlieren die geschroteten Hanfsamen ihre wertvollen Wirksubstanzen und können dann auch ranzig werden, weil sie ja nicht teilentölt wurden. Insofern ist es auch sinnvoll, eine gemahlene Vorratsmenge im Kühlschrank aufzubewahren (am besten in einer verschließbaren Kunststoffdose, denn sonst nimmt das Öl der gemahlenen Hanfsamen den „Kühlschrankgeruch“ an und den mögen die Vierbeiner ebenso wenig wie wir 😉

 

Hanfsamen für Kleintiere und Vögel

Kleintiere und Vögel können die Hanfsamen mit Schale bekommen – auch wenn wir auch Vogelbesitzer kennen lernten, die uns berichteten, dass ihre Vögel die ungeschälten Hanfsamen bevorzugen – ich kann das gut verstehen, denn mir schmecken die geschälten Hanfsamen auch besser 😉

 

Ganze Bio-Hanfsamen

werden unbehandelt angeboten und enthalten ca. 22 – 25% Protein, ca. 36% Ballaststoffe und ca. 30 bis 36% Öl (vielfach werden preisgünstige, aber minderwertige Hanfsamen angeboten – sie enthalten weniger als 28% Öl)

Eignet sich vor allem: Zur Behandlung von gesundheitlichen Problemen, zur Gesunderhaltung und zur Verbesserung des Wohlbefindens von Pferden, Vögeln, Kleintieren wie Kaninchen und Meerschweinchen oder frisch vermahlen zur Fütterung von Hunden und Katzen, die sonst kein weiteres Öl zum Futter bekommen

Hanfmehl

wird aus gemahlenem und kalt gepressten Hanfsamen gewonnen und enthält ca. 30% Protein, ca. 36% Ballaststoffe und ca. 12% Öl – durch den prozentual verminderten Ölanteil konzentriert und erhöht sich der prozentuale Anteil des Proteins

Eignet sich vor allem: Zur Gesunderhaltung und zur Verbesserung des Wohlbefindens von Hunden und Katzen sowie älterer Pferde mit Zahnproblemen – wir empfehlen zur Behandlung von massiven Gesundheitsproblemen die Erhöhung der Dosis auf die doppelte Menge oder die Zufütterung von zusätzlichem Öl (z.B. Hanföl oder Best Condition Horse, Best Condition Dog, Best Condition Cat)

 

Hanfprotein

Beim Hanfprotein handelt es sich um schonend kalt gepresste, gemahlene und anschließend speziell gesiebte Hanfsamen. Ihr Ölgehalt entspricht den gemahlenen Hanfsamen (liegt also bei ca. 12 % – einem Drittel der ganzen Hanfsamen). Duch das Sieben wird jedoch auch ca. die Hälfte der Ballaststoffe entfernt (ca. 18% statt ca. 36%), damit der Hanfproteingehalt sich stärker konzentriert und auf das Doppelte (50% statt ca. 25% bei ganzen Hanfsamen) ansteigt. Dieses Produkt wird vor allem von Bodybuildern sehr geschätzt, denn die konzentrierte Aminosäurenpower lässt die Muskeln wachsen.

Hanfprotein enthält trotzdem noch genügend Wirkstoffe, um die Gesundheitsförderung und die Verbesserung des Wohlbefindens zu erreichen. Aufgrund der halbierten Ballaststoffe ist es jedoch nicht so effizient zur Behandlung von Magen- Darmproblemen (Durchfall, Kotwasser) und aufgrund der reduzierten Ölmenge enthält es weniger der höchst wirksamen essentiellen ungesättigten Fettsäuren.

Wer Hanfprotein zur Verbesserung des Muskelwachstums, zur Heilung von Muskelproblemen und zur Leistungssteigerung füttern möchte, aber die reduzierten essentiellen ungesättigten Fettsäuren als zu wenig heilwirkend empfindet, dem empfehlen wir zusätzlich 2 bis 30 ml (je nach Körpergewicht des Tieres) Hanföl oder eine Ölmischung wie Best Condition Horse, Best Condition Cat respektive Best Condition Dog zuzufüttern, um den fehlenden Ölanteil vom Hanfprotein auszugleichen.

 

Geschälte Hanfsamen

Die geschälten Hanfsamen fallen ein bisschen unter „Luxus“, denn sie bieten zwar den Vorteil, leichter verdaulich zu sein, aber ihre Wirkung unterscheidet sich von der des ganzen Bio-Hanfsamens kaum, außer dass sie mehr

  • Protein (geschält 32,6 g/ ganz 25,6 g pro 100 g)
  • mehrfach ungesättigte Fettsäuren (geschält 39,5 g/ ganz 26,5 g pro 100 g)
  • Fett (geschält 52,1 g/ ganz 32,7 g pro 100 g)
  • Energiewert (geschält 621 Kcal/2570 KJ / ganz 464 Kcal/1917 KJ pro 100 g)

enthalten, aber dafür weniger

  • Ballaststoffe (geschält 5 g/ ganz 29,7 g pro 100 g)

Die unterschiedlichen Werte erklären sich natürlich vor allem darin, dass die Schale einen Teil des Gewichts eines Hanfsamens ausmacht – wenn die Schalen entfernt werden, wie das bei geschälten Hanfsamen der Fall ist, bekommt man bei gleicher Dosierung mehr vom reichhaltigen Keim.

Das bedeutet auch: Um den gleichen Wirkeffekt des ganzen Bio-Hanfsamens zu erhalten, kann man die Dosis des geschälten Bio-Hanfsamens durchaus um ca. 10 bis 20% verringern.

Wer jedoch die Bio-Hanfsamen vor allem wegen ihrer verdauungsregulierenden Wirkung schätzt, wird bei den geschälten Bio-Hanfsamen den hohen Anteil von Ballaststoffen vermissen und darum trotzdem eher die ganzen Bio-Hanfsamen füttern oder selbst essen.

Eignet sich vor allem: Für die „Selberesser“, deren Begeisterung für die Hanfsamen bislang die härtere Schale im Weg stand und die lieber schalenlos genießen, als auf Schalen herumzuknuspern.

 

Hanföl

Presst man die Hanfsamen aus, entsteht Hanföl. Es ist eines der hochwertigsten Speiseöle und enthält, genau wie die Hanfsamen Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren, ist auch besonders reich an Vitaminen, Proteinen und in ihm sind alleine alle acht essentiellen Aminosäuren enthalten, um jedes Protein im Körper herstellen zu können. Im Hanföl stecken über 90% mehrfach ungesättigte Fettsäuren und es enthält als einziges Speiseöl Gamma-Linolensäure.

Eignet sich vor allem: Als hochwertige Futterergänzung zum BARF, in der Pferdefütterung, um beispielsweise bei stoffwechselempfindlichen Pferden viel Energie und wenig Stärke anzubieten. Das Öl wird von den meisten Tieren – auch von den mäkeligen – sehr gerne angenommen. Einziger Nachteil vom Öl gegenüber den Hanfsamen sind die fehlenden Ballaststoffe.

Mit herzlichen Grüssen und den besten Wünschen für Gesundheit und Wohlbefinden in Haus, Weide und Stall

Eure Sabine Bröckel